Podiumsdiskussion zu Innovationen in der Projektwirtschaft

Datum:

12. April 2018

Ort:

Zeche Holland
Lyrenstraße 13
Alte Lohnhalle
44866 Bochum

Ablauf:

17:30 Uhr Empfang mit Imbiss und Getränken

18:00 – 20:30 Uhr Impulsvortrag und Podiumsdiskussion

ab 20:30 get together

Impulsvortrag: Innovationen in der Projektwirtschaft - ICB 4.0 - Was steckt da drin?

Martin Sedlmayer

Projektleiter und Lead-Editor des IPMA-Projekte zur Entwicklung der ICB 4.0.

Podium:

Prof. Dr. Yvonne Schoper

HTW Berlin – Hochschule für Technik und Wirtschaft, Berlin

Johannes Peuling

Geschäftsführer Bochumer Institut für Technologie (BO-I-T) und Bereichsleitung Bochum Wirtschaftsentwicklung

Patrick Kosche

CIO, Manager Business Transformation & Accounting, JAB JOSEF ANSTOETZ KG

Matthias Gärtner

Geschäftsführender Gesellschafter, RUHR PM GmbH

Martin Sedlmayer

Projektleiter und Lead-Editor des IPMA-Projekte zur Entwicklung der ICB 4.0.

Moderation des Podiums:

Andreas Frick

Geschäftsführer Projektforum Rhein Ruhr GmbH,
Vorstandsvorsitzender der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V. (2004 – 2014).

Innovationen in der Projektwirtschaft - ICB 4.0 - Was steckt da drin?

Mit der ICB4 (Individual Competence Baseline, Version 4.0) hat die IPMA eine vollständig überarbeitete Version ihres Kompetenzstandards veröffentlicht, die sich im Vergleich zu den Vorgängerversionen deutlich unterscheidet. Da in aller Regel nicht nur die Fähigkeit zum Management einzelner Projekte über den Projekterfolg entscheidet, sind nun auch Kompetenzen für ein erfolgreiches Handeln, beim Management der Projektlandschaft der Organisation, als Standards definiert worden. In diesem Standard werden 29 Kompetenzelemente in Bereichen Kontext-Kompetenzen („Perspective“), persönliche und soziale Kompetenzen („People“) sowie methodische und technische Kompetenzen („Practice“) gruppiert.

Schaut man sich den Standard genau an, so wird deutlich: Es handelt sich letztlich um einen Standard für Organisationen in der Projektwirtschaft. Es werden alle Themen adressiert, die zur Steuerung einer projektorientierten Organisation erforderlich sind. Dies beginnt mit der strategischen Steuerung einer Organisation, erstreckt sich über Governance, Strukturen und Prozesse, Compliance, Standards und weitere Regularien, bis hin zu den Themen Kultur und Werte.

Auch im Bereich der Methoden sind Innovationen zu finden. So sind nun auch die modernen agilen Ansätze des Projektmanagements inbegriffen und werden zu hybriden Ansätzen kombiniert. Dies trifft die aktuelle Diskussion in den Bereichen Industrie 4.0 und Management 4.0, der agilen Unternehmensführung, recht gut. Mit den Elementen Projektdesign wird die Erwartung verbunden, dass kompetentes Projektpersonal sich letztlich in vielen Standards auskennt und die jeweilige Anwendungsform, den konkreten Approach für eine Organisation, für ein Projekt oder Programm jeweils mit Blick auf eine Vielzahl möglicher Ansätze wirkungsvoll gestaltet. Damit hat die IPMA ihren Anspruch als übergeordneter „Meta-Standard“ für das Projekt- und Mehrprojektmanagement endgültig manifestiert.
Herr Dr. Martin Sedlmayer wird in einem Impulsvortrag den Prozess der Entstehung und Erneuerung des IPMA Standards darstellen und hierbei auf die Schlüssel-Innovationen und den Innovationsbedarf aus internationaler Sicht eingehen können und ebenso eine Übersicht zu Inhalten des Standards geben können.

In der anschließenden Podiumsdiskussion sollen die neuen „agilen“ Entwicklungen in Industrie, Management und Projektmanagement, vor dem Hintergrund des neuen IPMA-Standards kritisch hinterfragt werden und der Nutzen herausgearbeitet werden, den dieser Standard für Organisationen und Führungskräfte in der Projektwirtschaft haben kann.

Der Aktuelle Stand der Umsetzung der ICB 4.0 in Ausbildung und Zertifizierung wird im Anschluss an die Podiumsdiskussion kurz dargestellt.

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