Das „projektorientierte Unternehmen“ hat sich heute als Leitmetapher für moderne und leistungsfähige Organisationen etabliert. Dies zeigt sich in vielen Entwicklungen und Innovationen im „Projekt-, Programm- und Projekt-Portfolio-Management“, so die heute feststehenden Fachbegriffe der Disziplin.

In Vorständen und Geschäftsführungen geht es darum, ausgehend von der Strategie der Organisation, die gesamte Projektlandschaft zu steuern. In den Fachabteilungen geht es darum, das Ressourcenmanagement auf Projekte auszurichten und Projekte als Auftraggeber richtig zu beauftragen und zu steuern. Und nahezu alle Unterstützungsbereiche, wie das Controlling, die Personalentwicklung oder die IT-Abteilungen, müssen heute auf Projekt- und Mehrprojektmanagement hin ausgerichtet werden.

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Das projektorientierte Unternehmen hat sich als Leitmetapher etabliert.

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Strategische Steuerung der Projektlandschaft durch Vorstand und Geschäftsführung.

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Projektorientiertes Ressourcenmanagement und Unterstützungsbereiche.

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Neue Organisationseinheiten:

Projektmanagement-Office – PMO.

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Neue Rollen in der Geschäftsführung:

CPO – Chef Project Officer.

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Projektmanager – ein eigenes Berufsbild:

32 Universitäten und 148 Hochschulen.

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Jährlich 8.000 Zertifikate im Projektmanagement, bereits 60.000 Zertifikate Anfang 2017.

Diese Entwicklungen finden heute in nahezu jeder Branche statt. Auch Organisationen, die nicht ursprünglich für die Projektarbeit geschaffen wurden und die im Kern nicht mit Projekten ihr Geld verdienen, wie z. B. der Handel, Institutionen des öffentlichen Bereiches oder Organisationen, die Produkte entwickeln und vermarkten, schaffen heute derartige Strukturen.